01. Das Spiegelgesetz 02. Gründe 03. Helfer&Retter
04. Fehler der Vergangenheit 05. Liebevollen Beziehungen 06. Ehe Regeln
07. downward-spiral 08. Bewertungen 09. Deine Kinder...
10. Eifersucht.. 11. Das Einverstanden sein 12. Das innere Lächeln
13. Der Bodhisattva 14. Dein Erleben ... 15. Bedingungen des Glücks
16. ....der Verdichtung 17. Die drei Siebe 18. Einladung
19. schuldlos sein 20. Selbstachtung 21. Vorherrschaft & Kontrolle
22. Sei selbst das Wunder 23. Zivilisatose 24. Inkarnationsvertrag
25. leere Worte 26. Gesetze der Natur 27. Gefühle nicht vermeiden
28. Erkenntnisse 29. Bestellen 30. Das Leid
31. Die Bedrohung  32. Wollen oder Nicht  33. Der Körper ist
 
 

Ehe - Regeln

 

1. Meinungs - Toleranz

Die Meinung des Partners muss toleriert werden. Jeder darf seine eigene Meinung und seine persönliche Sichtweise der Dinge äußern, ohne dass der Andere beleidigt oder herabgesetzt wird (wie z. B. "Nein, ..." "Du lügst ..."Das stimmt ja gar nicht ...",Du spinnst ...",Du hast sie ja nicht mehr alle ..." )

 

2. Nicht nachtragend sein

Kein Partner darf nachtragend sein und vor langer Zeit Geschehenes (was vielleicht schon 5 oder 10 Jahre her ist) immer wieder "aufwärmen" und dem Partner vorhalten - meist kann sich der andere nicht einmal mehr erinnern!

 

3. Achtung

Die wichtigste Grundlage ist die Achtung vor dem Anderen, vor seiner anderen Persönlichkeit, seiner anderen Lebenseinstellung, seiner anderen Wesens- und Charaktermerkmale. Damit ist auch Wertschätzung des Anderen verbunden, d. h. ihn als Menschen zu schätzen. Ohne Wertschätzung und Achtung des Anderen gibt es nur Missachtung und Verachtung, den "Tod" einer jeden Ehe, denn auf dieser mangelnden Grundlage kann man keine Ehe führen.

 

4. Verzeihen

Es ist sehr wichtig, nicht immer "stur" auf der eigenen Meinung zu beharren, sondern dem Partner zu verzeihen. Eine Aussprache ist dabei immer notwendig, bei dem ich dem Anderen erkläre, warum ich mich über ihn geärgert habe. Ich    muss es ihm immer sagen, weil der Andere sonst vielleicht überhaupt nicht mitbekommt, worüber ich mich geärgert habe, denn es ist nicht sein, sondern mein Ärger!

 

5. Nicht vor den Kindern,

Eheprobleme werden nicht vor den Kindern diskutiert, sondern immer nur unter 4 Augen. Der Partner wird nie vor den Kindern kritisiert, herabgesetzt oder gemaßregelt, damit die Kinder die Achtung vor beiden Eltern behalten.

 

6. Nicht Kinder "ausspielen"

Die Kinder werden nicht als Mittel zum Zweck benutzt" und gegeneinander "ausgespielt" (dem Partner gegenüber).

7. Keine Verweigerung

Wer sich sexuell verweigert, dem Partner damit Liebe, Wärme, Nähe und Zärtlichkeit versagt, zerbricht auf die Dauer die Ehe. Das wichtigste Bindeglied in einer Ehe überhaupt ist die Zärtlichkeit, die vielen kleinen liebevollen täglichen Gesten und die Zärtlichkeit in der Sexualität. Verweigert sich ein Partner, muss die Ehe scheitern! Kein Groll und keine persönliche Empfindlichkeit dürfen so groß sein, dass ein Partner sich dem Anderen ständig entziehen und verweigern dürfte!

 

8. Liebevoller Umgangston

Ein liebevoller Umgangston ist das A und O in einer Ehe. Sympathie und Liebe für den Anderen drücken sich vor allem in der Stimme und Körpersprache (Augen, liebevolle Berührungen ...) aus. Der "Ton macht die Musik". Häufiges Meckern, Nörgeln, Kritisieren, Herabsetzen, Maulen, Maßregeln, Rumjammern, Beleidigtsein, Nicht mehr mit dem Anderen sprechen, ein "langes Gesicht machen", böse Blicke zuwerfen usw. untergraben eine jede Partnerschaft und führen zum Scheitern. Auf dieser Basis kann man keine Ehe führen. Ein grundsätzlich liebevoller Umgangston ist daher außerordentlich wichtig!

 

9. Klare und eindeutige Kommunikation

Missverständnisse in der Kommunikation gilt es zu vermeiden. Wichtige Dinge werden mehrmals wiederholt (bis der Partner sie "verstanden hat" und wiedergeben kann, was zeigt, dass es bei ihm "angekommen" ist). In wichtigen Fällen ist es unumgänglich, Informationen unmissverständlich und klar lesbar aufzuschreiben. - Wenn etwas nicht verstanden wurde, hat jeder Partner das Recht nachzufragen, ohne dafür vom Anderen kritisiert zu werden.

 

10. Aussprache

Jeder drückt sich klar und unmissverständlich aus, was er denkt, meint und fühlt, damit der Andere ihn überhaupt erst verstehen kann.

 

Denn es ist ganz entscheidend,

dass wir von unserem Partner nicht erwarten,

dass er jederzeit genau weiß,

was wir wollen oder gerade brauchen.

Oberste Regel: Wir müssen es ihm sagen!